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So richten Sie Product Ops in Ihrer Organisation ein
(und stellen fest, ob Sie es richtig gemacht haben)

In einer Episode der dritten Staffel der Sitcom Seinfeld planen Jerry, Elaine und George, gemeinsam ins Kino zu gehen. Alle sind voller Vorfreude, bis Jerry verkündet, dass er nicht mitkommen kann. Er muss auf einen Hund aufpassen. Kein Problem, sagt Jerry zu Elaine: geht einfach ohne mich.

„Aber wir brauchen dich“, betont Elaine. „Ich verstehe George durch dich. Wir sind wie Schwieger-Freunde.“

George und Elaine könnten zusammen hingehen, sicher, aber Jerry sorgt dafür, dass sich alle wohler fühlen; die Unterhaltung läuft fast ausschließlich über ihn. Wer kennt das nicht? Wir haben das alle schon erlebt und waren gezwungen, wenn auch nur kurz, ein Gespräch mit einer Person zu führen, die wir nur durch jemand anderen kannten. Beide Seiten atmen durch, wenn der gemeinsame Freund von der Toilette zurückkehrt.

Es geht hier nicht darum, über die beste Fernsehsendung aller Zeiten zu diskutieren. Aber wenn man genau hinsieht, spielt sich in unserem Berufsleben immer wieder eine ähnliche Situation ab – zwei oder mehr Abteilungen sind aufeinander angewiesen, haben aber oft wenig Gemeinsamkeiten oder gar ein Grundverständnis voneinander. Wer ist dort drüben? Was wollen sie? Wo verbringen sie ihre Zeit? Wann muss etwas geschehen? Warum? Diese Dynamik führt im günstigsten Fall zu abgehackter Kommunikation und Ineffizienz, im schlimmsten Fall zu gravierenden Fehlentscheidungen und Ressentiments. Das ist ganz natürlich. Schließlich kann von den Mitarbeitern nicht erwartet werden, dass sie in jeder Abteilung über alle Einzelheiten Bescheid wissen, ganz gleich, ob es sich um eine Organisation mit 20 oder eine mit 200 Mitarbeitern handelt.

Außer für die Jerrys, oder, wie wir im Folgenden sagen werden: Product Operations (allgemein bekannt als Product Ops).

Das Product-Ops-Team sitzt in der Mitte des Venn-Diagramms einer Organisation und schließt die Lücke zwischen den Markteinführungs- und den Forschungs- und Entwicklungsteams, d. h. fast jeder Gruppe, Untergruppe und Unteruntergruppe im gesamten Unternehmen. Indem Product Ops die Bedürfnisse und Wünsche jeder Abteilung in einer für alle besser verständlichen Sprache kommuniziert, fördert das Team den Austausch über das Produkt, wodurch Problembereiche aufgezeigt und durch datengestützte Beiträge neue Erkenntnisse gewonnen werden können. Darin liegt ihre Stärke. Wenn das Product-Ops-Team über die erforderlichen Ressourcen und Freiräume verfügt, um sich zu entfalten, kann es einem jungen Start-up-Unternehmen zur Freude seiner Investoren zu rapidem Wachstum verhelfen, oder einem Traditionsunternehmen ermöglichen, seinen Geschäftszweck wiederzuentdecken und mit der Optimierung möglicherweise veralteter Praktiken zu beginnen. Möchten Sie eine verkürzte Version? Sie helfen Unternehmen dabei, zu reden. Ohne Übertreibung – ein Product-Ops-Team kann durchaus den Unterschied ausmachen zwischen einem guten Unternehmen und einem Unternehmen, das die Welt verändert.

Niemand hat gesagt, es wäre einfach. Ein dynamisches Product-Ops-Team aufzubauen, erfordert Sorgfalt und Geduld und verlangt ganzen Einsatz von den Führungskräften auf allen Ebenen. Aber es lohnt sich. Fangen wir also an.

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